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„Kein Job von 9 to 5, aber einer, der mich vollends erfüllt“

Wenn andere noch selig schlummern, steht Ingo Büsching schon im Lager und checkt die Lage. Um 6 Uhr beginnt der Arbeitstag für den Versandleiter im Wellpappwerk PW09 in Plößberg.

Dort trägt er die Verantwortung dafür, dass die richtige Menge Ware das Werk zum richtigen Zeitpunkt und zum richtigen Kunden verlässt. Ware ist in seinem Fall Pappe – genauer gesagt Wellpappe. „Das klingt erst mal unspektakulär“, sagt Büsching. „Aber wenn man sich bewusst macht, wofür Pappe überall gebraucht wird, erscheint sie plötzlich hochinteressant.“ Sie ist leicht, nachhaltig und als Verpackung im Alltag nicht mehr wegzudenken. „Ich zumindest betrachte den Karton, in dem meine Online-Bestellungen ankommen, mit ganz anderen Augen, seit ich bei Progroup arbeite“, so der 36-Jährige. „Mich begeistert das Material – und noch mehr der Gedanke daran, dass unsere Produkte in ganz Europa dafür sorgen, dass Gegenstände sicher von A nach B gelangen.“ In Plößberg werden im Jahr rund 200 Millionen qm Wellpappformate aus 100 % Altpapier produziert – dank der innovativen Hightech-Maschinen besonders effizient.  

7 Uhr
Nach seinem morgendlichen Rundgang durch die Lagerhalle verfasst Büsching seinen Tagesbericht. Darin hält er die aktuelle Lagerkapazität fest. Er gibt an, wie viel Ware in den vorangegangenen 24 Stunden verladen und abtransportiert wurde. Dann steht auch schon die Frühbesprechung an, in der er sich mit den Schichtführern, Betriebsleitern und Handwerkern auf Stand bringt. Läuft die Produktion nach Plan? Ist die Mannschaft derzeit komplett oder gibt es Krankheitsfälle? Danach geht’s ans eigentliche Tagesgeschäft. 

 

8.30 Uhr
Heute sollen 120 Tonnen Wellpappformate ausgeliefert werden. Um seine Kolleg*innen bei der Beladung zu unterstützen, steigt Büsching selbst auf den Stapler. Vorher prüft er die Wellpappformate aber noch eingehend – Qualitätskontrollen gehören zu seinen Aufgaben dazu. Nur Produkte, die zu 100 % intakt sind, dürfen das Lager verlassen. 

 

Kurze Mittagspause
Dann geht’s gestärkt weiter. Zwischendurch ein Telefonat mit dem Group Office in Landau, in dem er ein Status-Update zu den geplanten Auslieferungen gibt. „Ich habe dafür zu sorgen, dass die Logistik-Prozesse reibungslos ineinandergreifen. Das ist nicht immer einfach. Es muss nur mal eine Maschine stottern und schon verschieben sich die Abläufe“, sagt er. Denn produziert wird im Drei-Schicht-Betrieb und just in time. Das heißt, was ein Kunde heute bestellt, bekommt er spätestens übermorgen geliefert. Das erfordert präzises Arbeiten. „Aber das macht meinen Job auch so spannend. Hauptsache ist, dass wir hier aufeinander zählen können. Wir haben ein Spitzen-Team, mit dem wir noch jede Herausforderung gemeistert – und schon viele Erfolge gefeiert haben“, sagt er stolz. Zum Beispiel Produktionsrekorde. Wenn ein Werk besonders erfolgreich produziert, honoriert Progroup diese Leistung. 

 

Stolz blickt Büsching auch auf seinen Werdegang zurück. Der gelernte Schreiner startete 2016 als Staplerfahrer im Unternehmen. Ein Dreivierteljahr später bewarb er sich als stellvertretender Versandleiter und bekam die Stelle. Nach gut zwei Jahren rückte er auf seine heutige Position auf. Er bildete sich weiter und darf mittlerweile Mitarbeitende zu Bedienern von Flurförderzeugen und Hubarbeitsbühnen ausbilden. „Das schätze ich an Progroup besonders. Man wird gefordert und gefördert. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Dazu kommt die finanzielle Sicherheit: Mein Arbeitsplatz ist krisensicher, das hat Corona einmal mehr gezeigt“, so Büsching. Und auch die Zukunft sieht vielversprechend aus: Die Zeichen des Wellpappmarkts stehen auf Wachstum. „Ich habe einen Job, der mich vollends erfüllt und einen Arbeitgeber, bei dem ich am liebsten bleiben möchte bis zur Rente“, fasst er zusammen. Für heute ist der Arbeitstag aber erst mal vorbei. 

 

15 Uhr
Zeit für den verdienten Feierabend. 

00 / 00

Gearbeitet wird im Drei-Schicht-Betrieb. Dabei ist Teamarbeit gefragt.

Modernste Hightech-Maschinen im Werk in Plößberg sorgen für eine besonders effiziente Wellpapp-Produktion.

Nur Produkte, die zu 100 % intakt sind, dürfen das Lager verlassen.

Um seine Kolleg*innen zu unterstützen, steigt Büsching auch mal selbst auf den Stapler.

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